V. denFabrik. der mineral.Salze u. Farben. 489
haben wir nicht Ursache zu klagen, daß uns die Na.tur diese Vortheile versaget hat. Es werden wenigLander in Teutschland seyn, die nicht mit diesen Mi-neralien gesegnet sind: und vielleicht würden wir siehäufiger finden, wenn wir uns um deren AufsuchungMühe geben wollten. Sie verdienten aber um destomehr diese Mühe, da sie einen Zweig unserer Com.mercien abgeben, in welchen wir allemal den sicher-sten Absah bey den Ausländern finden. DiejenigenNationen, welche starke Manufakturen haben, ver-brauchen eine große Menge von diesen Nebenmateria-lien; und wenn sie ja etwas davon selbst in ihren Lan.den gewinnen, so reichet doch dieses zu ihren Manu.facturen und anderm mechanischen Gebrauch bey wei.tem nicht zu. Sie sehen sich also genöthiget, solchein andern Landern einzukaufen; und da kein Volk hier-von zu viel hat, so sind dieses Waaren, die den al-lergewisiesten Debit finden. Ueberdieß können dieFinanzkammern den gewöhnlichen Einwand von dergroßen Holzconsumtion, welcher den Bergwerken ammeisten zum Stein des Anstoßes wird, hier garnichtmachen. Die Fabricaturen der mineralischen Salzeund Farben erfordern in Vergleich mit den Eisen,und Kupferbergwerken eine sehr geringe Holzcon-sumtion.
Man muß gestehen, daß der teutsche Handel *-mit Alaun, Vitriol, Schwefel, Rauschgelb, Arse-^nik, blauer Schmälte und dergleichen zeither schon Teutschensehr ansehnlich gewesen ist; ob er gleich dem ungeach- Verfertk-
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