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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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517
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Von Schwefel- und Arsenikhütten. 517

„und die in einem dazu länglich verfertigten und theils„gewölbten Ofen eingesetzet werden, gethan, und so-„dann auf diese Schüsseln passende, gleichfalls von„gegossenem Eisen verfertigte kegelförmige ^luclel,„welche etwa zwey und eine halbe Elle lang sind, und„oben etwa sechs Zoll weite Löcher, in Diametro, hal-„ten, gesetzet; wobey die Fugen mit Thone behörig„verschmieret und die obersten Löcher in etwas, nur„oben hin, zugedecket werden, um den Acceß der Luft„nicht zu verhindern; hierauf wird per 6ra6u8 ge-heuert, so lange bis alles aufsublimiret ist. Weil„aber dieser Sublimat, durch diese erste Sublimation,„ mehrentheils noch nicht recht compact - krystallinisch„ werden kann: so wird damit die Resublimation an-„gestellet, und dabey dieser Handgriff observiret: daß„man das Feuer zuletzt in diesem Grad verstärket,„daß dadurch das Arsenicum zuletzt gleichsam zusam-„ mensintert und compacter wird. Der zu oberst sich„angelegte Sublimat aber bleibet jedoch insgemein„etwas locker, undurchsichtig und milchfarben, der„übrige aber wird schön durchsichtig, glashaftglänzend„und gelblichweiß; wiewohl diese kelluciäitLt mit„der Zeit vergehet, und sich in eine milchweiße Un-„ durchsichtigkeit verwandelt, mit jedoch behaltendem„ Glänze. Die gelbliche Farbe aber rühret eigentlich„von etwas wenigem Schwefel her, indem das Gift-„mehl vonEhrenfriedrichödorf wenigen Schwefel halt:„denn wird der ^rleriicum album von dem Gift-„mehl aus den blauen Farbenwerken gemacht, so wird„er schön weiß, ohne einige Gilbe zu haben. Der