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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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524
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Bestand-theile desKobolds.

Z24 III. Abthell. v.Abschn. HI.Hauptst.

Wir wollen uns hier nicht einlassen, dieses Er-zes Bestandtheile ausführlich zu untersuchen. DerArsenik ist gewiß allemal in dem Kobolde vorhanden,daß man nie eine Art desselben gefunden hat, in wel,cher sich nicht der Arsenik gezeigek hätte, obgleich eineSorte immer reicher damit versehen ist, als die an-dere. Wenn der geschickte Naturkündiger, HerrGesner, Kobolde ohne allen Arsenik gefunden habenwill; so deucht mich, sind noch erst zur Gewißheitgenauere Versuche nöthig, insonderheit, ob sich mitSchwefel nichts ZinnoberartigeS zeiget *). Dennöfters ist im Rösten nichts von Arsenik zu spüren, under ist doch nicht ganz davon frey. Sodann ist daszweyte hauptsächlichste Bestandtheil des Kobolds ei-ne metallische Erde, welche nach der Verfügung desArseniks zurück bleibt, und die eben diejenige blaueFarbe in dem Glasschmelzen hervorbringt, welche dasWesentliche der blauen Schmälte ist. Es ist sehrwahrscheinlich, daß diese blaue Farbe in der metalli-schen Erde des Koboldes von den Eisentheilen herrüh-ret, die durch die Vermischung mit dem Arsenik dieblaue Farbe erzeugen. Der berühmte Henkel hatdurch einen Versuch aus Feilspänen und Arsenik ebendergleichen blaue Farbe hervorgebracht; und wennman den Braunstein, eine Art Eisenerz, mit Arse-nik versetzet und zum Glasschmelzen brauchet; so ent-

siehet

*) Wenn Kobold allemal Arsenik hat, so wird auch dasRösten allemal nützlich seyn, welches doch der V-bald nach-her läugnet, wiewohl er eö zuletzt wieder zuzugebenscheint.