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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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526
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526 III. Abtheil. V. Abschn. Ill.Hauptst.

dem Wistmutherze aber vertritt das Ausschmelzendes Wißmuthes die Stelle des Röstens; und derüberflüßige Arsenik wird dabey durch das Feuer ver-flüchtiger. Jedoch muß man nicht meynen, daß die-ses Rösten der Kobolde allemal schlechterdings nöthigsey, obgleich viele dieser Meynung sind. Es giebtKobaldarten, die sofort ohne alles Rösten eine seineblaue Schmälte geben. Besonders ist der soqenan-te schwarze Kobald von dieser Art. Ich habe daraussofort die beste blaue Farbe zu Stande gebracht; undwenn ein Kobald bey dem Rösten überhaupt nicht vielvon seinem Gewichte verlieret; so kann man sicherschließen, daß er zur Verfertigung der Schmälte garckeineö Röstens bedarf. Man muß also im Großendie Arbeit des Röstens unterlassen, und die dazu er-forderlichen Geschäfte und Kosten ersparen. Wennaber die Beschaffenheit des Koboldes das Rösten ein-mal erfordert; so muß man solche Anstalten dabey zumachen suchen, daß der Arsenik bey dem Rösten auf-gefangen wird, wie solches in Sachsen, sowohl beydem Rösten der Kobolde, als der Zinnerze, geschie-het. Es ist ein Grundsatz der Oeconomie bey allenAnstalten und Unternehmungen, daß man mit einer-ley Kosten und Arbeiten verschiedene Endzwecke undGewinnste zu erreichen suche.

Worauf Die Verfertigung der blauen Schmälte selbst

liche^in^ brühet auf den Grundsätzen des GlaömachenS; undVerfett,'- der ganze Proceß der Zubereitung der Schmälte istgung der anders, als die Verfertigung eines Glases, das

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