M III. Abtheil. V. Abschn. IV. Hauptst.
jedoch nicht behaupten kann; so würde er eher den an-. -dern Salzen, die in viel größerer Menge beygemischtwerden, als dem Kochsalz, zuzuschreiben seyn. Eswird also zu dem Sublimatmachen dreyerley erfordert,erstlich Quecksilber, sodann Kochsalz, und drittensein Mittel, welches den Geist des Kochsalzes aus-treibt oder aufsteigend macht. Dieses letztere wirketnun sowohl der Vitriol, als der Salpeter; und mankann mithin auf gar vielerley Art Sublimat verferti-gen. Man kann ihn verfertigen, wenn man Queck-silber, Salz und Vitriol; Quecksilber, Salz undSalpeter, oder Quecksilber, Salz, Vitriol und Sal-peter mit einander vermischet und zusammen sublimi-ret. Man kann ihn sowohl auö den Salzen selbst,als aus ihren Geistern, machen, eben so wie man ihnaus einer Solution des Quecksilbers in Scheidewas-ser, oder aus einem Niederschlug des Quecksilbersdarstellen kann. Das Hauptwerk kommt allemaldarauf an, daß in der Zusammensetzung der Salze,oder Geister, oder in der Auflösung des Quecksilbers,Uercurius, und Kochsalz und Vitriol oder Salpe-ter zum Austreiben des Kochsalzgeistes befindlich sind-Solchergestalt kann man ihn bloß aus einer Auflösungdes Quecksilbers in Scheidewasser mit hinzugesetztemKochsalz verfertigen; weil das Scheidewasser denzum Austreiben des Kochsalzgeistes nöthigen Salpe-.tergeist schon in sich enthalt.
Wie er l'n Unterdessen laßt sich aus einer Verfahrungsartmi^Lugel. besserer und schönerer Sublimat hervorbringen,
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