252 Vorn indianischen
wolle 2 bis z Stunden darinnen gelassen, dannwirv solche herausgenommen, über Nacht aufeiner Tragbahre liegen gelassen. — Hierauf wirdsolche mit kaltem Wasser so lange ausgewaschen,bis das Wasser ganz klar davon abläuft, wenndieses geschiehet, wird sie in'Sacke von groberLeinwand gesteckt, und zum Färben in Bereitschaftgehalten.
Das Färben der Zeuge oder Tücher wird nunfolgendermaßen veranstaltet: Zu >c> Pfunden derWaare werden 2 Pfund Alaun und 8 Loth Cre-mor Tartan in kochendem Wasser aufgelöset, wor.zu noch etliche Händevoll Waizenkleyen geworfenwerden, um die schmuzigen Theile abzuscheiden,welche mit einem Bcftn oder Schaumlöffel ab.genommen werden. Man bringt alsdenn dieWaare hinein, und läßt ste Stunde kochen.Nach Verlauf dieser Zeit wird solche herausgenom-men, und ein Sack mit der obengedachren, mitIndig gefärbten Abfallwolle hineingethan; dieserbleibt nun so lange darinnen bis das Band die ver-langte Menge Farbenrheile ausgezogen, welchedie Waare erhalten soll, sodenn wird der Sackherausgenommen, l ie Waare 2 bis Stundenunter beständigem Umrühren und Untertauchen ge«kocht, bis solche genug Farbe erhalten hat.
Der gewöhnlichste Gebrauch des indischenHolzes im Schlcchtsärbcn ist bey der Pflaumen«färbe (pruner ou prunean) , Purpur und der»selben Schattirungcn. Dieses Holz giebt mit demGallus alle diese Farben sehr leichte auf Wolle,die mit Waid ist gefärbet worden. Man machet