durchs Absieden. . zyr
muß den Weinstein wohl pulvern, ehe man ihnin das Wasser bringet, damit er völlig zergangenist, wenn man die Wollenproben hineinthut.
7.
Folgende Farben siedet man mit römischemAlaun ab: Cramoist von allen Schattirungen,venelianischen Scharlach, fcuerfarbcnen Schar-lach, Kirschfarbe, und alle Scharlachschattirun-gen, Violct und Gris de Lin von allen Schat-tirungcn, Purpur, Langouste, Iuzubes, Grana-tcnblüthenblau, Schiefcrngrau, Lavendelgrau,Grisviolentö,(*) Wcingraue, und alle ähnlicheSchattirungen.
8 .
Wenn den Farbeordnungen zuwider bey demFärben feiner Wolle auf Cramoist falsche Farbensind gebrauchet worden, so erkennet man den Be-trug gar leichte, vermöge des Absudes mit demAlaune, welcher verursachet, daß das feine Cra-moist nur ein wenig auf Gris de Lin fället; aber »die höchsten Schattirungen des falschen Cramoistwerden dadurch zerstöret, und in eine sehr blasseFleischfarbe verändert: auch die tiefen Schatti-rungen des falschen Cramoist werden dadurch fastvöllig weiß; also ist dieser Absud ein sicheresMittel, das feine Cramoist von dem falschen zuunterscheiden.
Aa r 9. Der
Soll wohl Vivletgraue heißen.
Anmerk. VesUebers.