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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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371
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durchs Absieden. . zyr

muß den Weinstein wohl pulvern, ehe man ihnin das Wasser bringet, damit er völlig zergangenist, wenn man die Wollenproben hineinthut.

7.

Folgende Farben siedet man mit römischemAlaun ab: Cramoist von allen Schattirungen,venelianischen Scharlach, fcuerfarbcnen Schar-lach, Kirschfarbe, und alle Scharlachschattirun-gen, Violct und Gris de Lin von allen Schat-tirungcn, Purpur, Langouste, Iuzubes, Grana-tcnblüthenblau, Schiefcrngrau, Lavendelgrau,Grisviolentö,(*) Wcingraue, und alle ähnlicheSchattirungen.

8 .

Wenn den Farbeordnungen zuwider bey demFärben feiner Wolle auf Cramoist falsche Farbensind gebrauchet worden, so erkennet man den Be-trug gar leichte, vermöge des Absudes mit demAlaune, welcher verursachet, daß das feine Cra-moist nur ein wenig auf Gris de Lin fället; aber »die höchsten Schattirungen des falschen Cramoistwerden dadurch zerstöret, und in eine sehr blasseFleischfarbe verändert: auch die tiefen Schatti-rungen des falschen Cramoist werden dadurch fastvöllig weiß; also ist dieser Absud ein sicheresMittel, das feine Cramoist von dem falschen zuunterscheiden.

Aa r 9. Der

Soll wohl Vivletgraue heißen.

Anmerk. VesUebers.