W Vorberichk.
sich lediglich auf ihre Kunst legen, die Ursachen entdekeken, warum sie die Geschicklichkeit, sich durch die Federgut auszudrücken, verabsäumet haben.
Zu diesen Künstlern nun, die dassJhrige vollkommenverstehen, von der Feder aber nicht sonderlich Gebrauchzumachen wissen, gehöret auch, wir müssen es bekennen,der Herr Verfasser dieses Aussatzes. Man hat daher, soviel als möglich gewesen, seiner Schrift hier und da diegehörige Richtung, Ordnung und Deutlichkeit gebenmüssen; und wir hoffen, daß sie dcncnjenigen, die indieser Kunst nicht ganz unwissend sind, vollkommenverständlich seyn wird.
Der Plan, den er sich gemacht, ist mehrentheilsnach.dem Herrn Macquer entworfen; und weil dieser.gkt ist, so haben wir auch darinne nichts geändert,sondern vielmehr diesen Schriftsteller, wo sich unserVerfasser zu undeutlich ausgedrückt, zu Rathe gezogen.Die besondern Verfahrungsarten in der Seidenfärberey,die Herr Hsllot aus dem Archiv des königl. französischenStaatsrath-'genommen und mitgetheilet, und die manbereits in der Übersetzung hat, haben wir als eine Sache,die hieher gehöret, mit beygefüget.
Uebrigens wollen wir von der Wichtigkeit und demNutzen dieser Schrift keine Lobeserhebungen hinzu setzen.Die Sache redet für sich selbst. So lange die Welt stehenwird, und so lange Menschen vorhanden sind, die an deinFeinen einen Geschmack finden, so lange wird sich auchder Gebrauch der seidenen Zeuge aufrecht erhalten; und- so lange dieses geschieht, so lange wird man die Kunstder Seidenfärberey nicht entbehren können.
Erstes