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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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416
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416 Vom Blauen.

Weil die Seide, die man alaunek, gemeinig-lich nicht ganz von dem Seifcnbade gereinigek ist,so vereinigen sich diese Uebcrbleibsel der Seifenach und nach mit einem Theil des Alauns, undformiren rundum an den Seiten der Tonne,wenn sie einige Zeit gebraucht worden ist, eineKruste, die ziemlich stark ist.

Man macht diese Kruste nicht ab, weil sienicht nur keinen Schaden thut, sondern vielmehrdas Vad desto besser zusammen hält, und dasAuslaufen verhindert.

Es ist gut, wenn man die Seide kalt in dasAlaunbad thut: denn wenn man sie in einem heiß-sen Bade^alaunet, so pflcgt sie einen Theil ihresGlanzes zu vcrlichren. Die Farbe zieht sich ineinem starken Alaunbad weit bester ein, als ineinem schwachen.

Siebentes Kapitel.Vom Blauen.

^ir mästen in diesem Kapitel theils die Ge-fäße beschreiben, deren man be y dieser ArtFärbcrey nöthig hat, theils auch die Art, denIndigo, mit welchem man das Blaue auf dieSeide bringet, zuzubereiten, und diie Art, wieman die Seide färbet.

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