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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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423
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Vorn Blauen. 42z

Rahmens hat. Vier Stangen, wovon zwsderselben l o Fuß, und die zwo andern 6 Fußhaben, geben diesem Rahm die Gestalt eineslänglichen Vierecks. . Diese Stangen schwebenmittelst der Haken und gelenkiger Eisen an demBalken, dergestalt, daß dieser Rahm die Bewe-gung einer Wage machen kann.

Eine von den langen Stangen ist mit eiser-nen Spitzen besetzt, z Zoll hoch und 4 bis 5 Zolli»on einander; die andere lange Stange hat deneisernen Spitzen gegen über allemal eine Gabel.

Die Stangen, auf den man die Seide trock-net, müssen so lang seyn, als die Schaukel breitist. In das eine Ende der Stange bohrt manein Loch, damit die eiserne Spitze darinne gehe,'und das andere Ende ruhet in der Gabel auf derandern Seite der Schaukel, damit die Stangennicht herabfallen können, wenn sich die Schaukelbeweget.. Man thut auf diesen Rahm noch!vielandere Stangen, die man an dem einen Endemit einem Nagel und auf dem andern Ende mit»telst einer Gäbet befestiget.

So bald die Stücke nach und nach auSge»rungen sind, so muß man sie über eine dieserQuerstangen ausbreiten. Man bewegt alsdenndie Schaukel ohne Aufhören, bis man die Seide,die eben aus der Küpe kam, in Ordnung gebrachtund getrocknet hat. Um die verschiedenen Schot-tirungen'in Blau zu machen, verfahret man aufdiese Art': Man taucht die Schattirungen, .dieam stärksten werden sollen, zuerst in die zuberei-tete Küpe., und man hält sie etwas langer in der-. Dd 4 selben,