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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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435
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Vom Gelben. 4zz

davon auf k lar Wasser, nebst einem Theil vondem Bade eaus der Küpe, wenn die Seide ohneBlau gckochlt ist. Mau thut die Seide in diesesVad / und wendet sie fleißig um.

Bemerket man, daß die Schattirung nichtstark genug ist, so thut man noch etwas von derKochung des Sm'chkrautcs aus der Küpe hinzu,bis man die Schattirung bekommt, die man ver-langet.

Man muß das Strichkrauc zu dem.Gold-gelben kochen lassen, wenn man die Schattirungvon etwas dunklem Citrongclb haben will, undnur eine gewisse Maaße auf klar Wasser gießen,nach Beschaffenheit der Starke der Farbe, dieman verlanget. Erfordert es die Schattirung, sothut man auch von dem Bade der Küpe hinzu.

Will man rohe Seide gelb.färben, so mußman solche nehmen, die von Natur weiß ist; dochbraucht sie nicht den allerhöchsten Grad der Weißezu haben, den die blaue Farbe erfordert. Wieman damit verfahrt, haben wir schon in demvorhergehenden Kapitel erkläret.

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