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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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486
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486 Vom Schwarzen.

nach färbt man die Seide auks neue; hat sie dieFarbe vom indianische» Holze genugsam auöge.zogen, so thut man eine hinlängliche QuantitätVitriol hinein, damit die Farbe ins Schwar-ze fällt. Das Uebrige macht man wie ge-wöhnlich.

Wenn man rohe Seide grau färben will, sonimmc man solche dazu, die von Natur weiß ist;doch kann man sich auch zu dem Mohrcnbraungelber bedienen. Alle Schattirungen der einge-kochten Seide werden wie die Schattirungen dergekochten zubereitet.

Zwanzigstes Kapitel.

Vom Schwarzen.

Hsus der Menge der Ingredienzen, die zusam-men gesetzt werden müssen, wenn man dieseFarbe bekommen will, kann man einen sichernSchluß auf die große Mühe machen, die es ge-kostet haben muß, ehe man dahin gekommen ist,ein schönes Schwarz auf Seide zu bringen.

Das Schwarze wird auf verschiedene Artenverfertiget.

In einigen sehr guten Fabriken wird es fol-gcndcrgestalc zubereitet:

Man thut ro Maaß starken Wcincßig in einGefäß; man weicht alsdenn ein Pfund fein ge--

sloßne