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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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497
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Vom Schwarzen. 497

das Seifenwasser durch eine Lcinewand; manrührt es durch einander'; man thut die Seidehinein, und läßt sie eine gute Viertelstundedrinne. Man windet sie alsdenn auf den Win.destock, und läßt sie trocknen. Es ist bester, mannimmt zu viel als zu wenig Seife.

Wenn man rohe Seide in Schwarz färbenwill, so thut man sie in ein kaltes Galläpfclbad,welches man schon zu dein Schwarzen dergekoch.ten Seide gebraucht. Man nimmt diejenigeSeide dazu, die ihr natürlich Gelb hat.

Nachdem man sie eingetaucht, so schlägt mansie ein wenig übereinander, hernach macht mansie zu iv Stück auf Stricke. Alsdenn thut mansie mit sammt den Stricken, einen nach den an-der», ins Galläpfelbad. Man läßt sie in diesemkalten.Bade 7 bis 8 Tage; man klopft sie als-denn im Flusse aus.

Die Zeit, die man sie im Galläpfelbade läßt,muß von der Stärke des Bades und der Mengeder Seide bestimmet werden.

Nach der Wäsche thut man die Seide wiederauf Stricke, und läßt sie auslachen , alsdenn legtman einen nach dem andern von den Stricken indie schwarze Wäsche. Darinne wird sie vollkom-men gefärbt, sie muß mehr oder weniger Zeit dar-inne seyn, nachdem die schwarze Wäsche schwachoder stark ist. Die gewöhnliche Zeit ist z Tage.Indem die Seide in der schwarzen Wäsche oderDisbrodirung liegt, muß man sie etlichemal desTages auf den Stöcken in die Höhe heben. ManJi läßt