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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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Zoo Vom Schwarzen.

Der Grund zum Schwarzen darf niemals ganzund gar erneuert werden ; wenn ihn ein Färber ein-mal angesetzt hat, so hat er es auf immer gethan:denn diese Farbe ist der Fäulung nicht ausgesetzt,indem die Gallapfel und der Vitriol die stärkstenGegenmittel wider die Fäulnis sind. Wenn derschwarze Grund eine gewisse Anzahl Brevet erhal.ten bar, und sich genug von dem Mark auf demBoden angesetzt hak, so thut man einen Theil vondem Bodensatz heraus, damit das Bad mehrRaum bekomme.

Von den oben angeführten Spccereyen zurschwarzen Farbe, womit man in einigen Fabrikendas Schwarze zubereitet, sind einige schädlich, oderdoch überflüßig. Z. E.

Das Spießglas scheint eine höchst unnöthigeund überflüßige Ingredienz zu seyn: denn nachder in den vorhin erwähnten Recepten vorgeschrie-benen Composition kann es gar nicht oder sehrwenig aufgelöst werden. Und gesetzt, es würdeauch aufgelöset, so kann es doch nicht den ge-ringsten Nutzen haben zur Schwarzfärbcrcy, weildie Auflösung des Spicßglases zwar schwefelgelb,dunkelgelb, röthlich oder grünlich, niemals aberschwarz ist. Der Salmiak ist gewiß auch gänz-lich entbehrlich. Es müßte entweder wegen sei-nes urinösischen Salzes, oder wegen seines Koch-salzfaucrn nützlich seyn. Das erste wird wohlniemand glauben, der der Chymie ein wenigkundig ist; indem die Wirkung des urinösischenSalzes mit dem Vitriolsauren ^Eährung zu ge-rathen, und eine Art von Niederschlag zu

machen,