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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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549
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Nachricht vom Indiz. 549

brauchet. Itzo bedient man sich einer Art ziem«lich großer Eymcr, welche an starke Stangengebunden sind, die auf Stützen liegen. Vermit-telst derselben erheben die Schwarzen das Was-ser, schütteln und bewegen es heftig und bestän-dig, bis sich die Salze und andere Theile derPflanze vereiniget haben, und gleichsam in einenKlumpen zusammen gegangen sind.

worinnen die Geschicklichkeit eines Auf-sehers bey der Indrgarbeit bestehet.

Man erkennet die Geschicklichkeit des Jndi-gotiers, oder des Aufsehers über diese Arbeit,daran, wenn er diesen Augenblick recht zu ergrei-fen weis. Denn wenn er zu zeitig mit dem Rüh-ren aufhören laßt, so bleibt das Korn, das sichnoch nicht völlig gebildet hat, im Wasser aus-gebreitet, ohne zu laufen, und sich am Bodender Küpe zu sammlen, daß man es mit dem Was-ser, welches man laufen lassen muß, vermehret.Dies ist ein ansehnlicher Verlust. Hat sich aberdas Korn schon gebildet, und man fähret nochfort zu rühren, so löst man es wieder auf, undverfällt in eben den Schaden. Man mußalso in dem Augenblicke, da dieses geschiehet, zurühren aufhören, und die Materie ruhen lassen.

Irrthum des p. plumier Lm Wörterbuchsvon Trevour.

Das allgemeine Wörterbuch, welches zu Tre-voux herausgekommen ist, erzählet sehr ernsthaft

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