Nachricht vom Indiz. 551
er außer denselben hat schreiten wollen, undder nur angeführte iß eben noch nicht derwichtigste.
Nachdem man mit Rühren aufgehöret hat,laßt man die Materie ruhen, und der Boden-satz senket sich unken in die Kufe, wie eine ArtKoth zusammen, das Wasser aber, das nun vonallen Salzen, die es in sich hatte, bcfreyt ist,wird helle. Alsdenn öfnec man die Hähne, diein das Rührfaß in verschiedene Entfernungenvom Boden gesetzt sind, und läßt dieses Wasserablaufen; wenn man aber bis an die Oberflächedes Bodensatzes gekommen ist, öfnct man dieHähne im Boden, damit der Bodensatz alle indie unterste Kufe fällt. Daselbst läßt man ihnnoch einige Zeit ruhen, und thut es darauf inLeinwandsäcke von 15 bis 18 Zoll, die spitzigzugeschnitten sind, wo es sich vbllends von demübrigen Wasser, das noch zwischen den Theilengeblieben war, reiniget.
wie man den Indig trocknet.
Wenn dieses verrichtet ist, breitet man ihnin Kasten aus, die drey bis vier Fuß lang undzween breit sind, aber nur drey Zoll Tiefe haben,und läßt ihn also in der Luft völlig trocknen.Man nimmt sich in Acht, ihn der Sonne nichtauszusetzen, weil solche zugleich seine Farbe mitverzehren würde; und man verwahret ihn sehrsorgfältig für den Regen, der ihn auflösen, undgänzlich verderben würde.
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