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Unebenheiten auf unserer Erde bringen, so bedeutend sieauch uns erscheinen mögen, der Kugelgestalt noch wenigerEintrag, sondern sind im Vergleich mit der Größe desErdradius nahezu verschwindend klein, letzterer ist 859Meilen groß (Durchmesser — 17 l 8 M.). Der Erdumfangbeträgt 5400 Meil., die Erdoberfläche 0^ Mill. Q.Meilenund der körperliche Inhalt 205l Mill. Kubikmcilen.
15. Vom scheinbaren Horizonte ist der wahre odermathematische zu unterscheiden. Denkt man sich näm-lich parallel mit der Ebene deS scheinbaren Gesichtskreiseseine Ebene durch den Mittelpunkt der Erde und wiederum'bis aus Himmelsgewölbe erweitert, so bildet diese den ma-»kemalischcn Horizont für denselben Punkt auf der Erd-oberfläche. Er entspricht einem größten Kreise an der Him-melskugcl und zerlegt diese in zwei gleiche Theile, in einesichtbare und eine unsichtbare Hälfte. Senkrecht überdem Beobachter liegt 00" vom mathematischen Horizont jentfernt, sein Zenith oder Scheitelpunkt, senkrecht un- 1ter demselben, 00 " pom Horiz., sein Nadir oder Fuß-punkt. Die vom Standpunkte des Beobachters nach sei-nem Zenith gezogene gerade Linie heißt die Vcrticallinic;die durch Zenith und Nadir gezogenen größten Kreise (de-ren Ebenen durch das Ecntrum der Erd- und Himmels-kugel gehen) heißen Vertical-oder Tchcitelkreise. Ziehtman vom Orte des Beobachters aus nach irgend einemSterne eine Gerade, die Gesicht slinie genannt, so bil-det dieselbe mit der Ebene des Horizonts einen gewissenWinkel, der die Höhe des Sternes heißt. Alle Punkte,welche gleiche Höhe über dem Horizonte haben, liegen ineinem Kreise, dem Höhcnkrcise oder ^ImueLittarst.Der Winkel, welchen die Gesicktslinic mit der Vcrticallrnie !bildet, heißt die Zcnithdistanz. Höhe und Zenithdistanz §eines Sternes betragen zusammen einen rechten Winkel (00°). .