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Beschreibung des vierzigfüssigen reflektirenden Teleskops / von William Herschel ; aus dem Engl. übers. von J. G. Geissler
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Koͤnige ſelbſt vorzulegen. St. Majeſtaͤt waren auch demzufolge ſo geneigt, ihn zu billigen, und nach ſeiner gewohnten Freigebigkeit ihn koͤniglich zu unterſtuͤtzen.

Ich ſieng daher dem zufolge nunmehr an, das ge-genwaͤrtige vierzigfuͤßige Teleſkop zu bearbeiten, welcheseigentlich der Gegenſtand diefer Abhandlung iſt, und ohn-gefahr zu Ende des Jahrs 1785 geſchahe. Das Ho z-werk des Geſtelles, und die Maſchinen, um dem Inſſru-mente die erforderlichen Bewegungen mitzutheilen, wur-den ſogleich vorgenommen, und ſoviel als moͤglich beſchleu-niget. Bei der ganzen Bearbeitung dieſes Theils wurdenindeſſen blos gewoͤhnliche Arbeiter angewendet, denn ichverfertigte fuͤr jeden Theil beſondere Zeichnungen, wodurchdenn die Ausfuhrung nothwendig ſehr leicht werden muß-te, ſo wie ich denn auch beſtaͤndig Aufſicht hatte, undjedermann ſeme beſtimmte Arbeit anwies; indeſſen beliefſich die Menge der Arbeiter zuweilen auf einmal nicht we-niger als gegen vierzig Perſonen. n

Wahrend dem nun das Geſtelle des Teleſkops bear ·beitet wurde, fieng ich auch zu gleicher Zeit an, den gro-ßen Spiegel ſelbſt zu verfertigen, uͤber deſſen Gießen,Schleifen und Poliren ich keſtaͤndige Aufſicht hatte, undſolchemnach die Arbeit auf dieſe Weiſe weiter keine Unter-brechung erlitte, außer daß ich den ganzen Apparat unddie Materialien von Clayrhall, wo ich damals wohnte,bis zu meiner gegenwaͤrtigen Wohnung zu Slough brin-gen laſſen mußte. n 788

Hier fieng ich denn bald nach meiner Ankunft an,den Grund zu legen, worauf nach und nach das Werkerrichtet wurde, ſo wie es gegenwaͤrtig ſteht: und dajetzt der Spiegel ſeine vollkommne Politur erhalten und indas Rohr eingeſetzt worden, ſo ſahe ich zum erſtenmaleden 19. Februar im Jahr 1737 durch daſſelbe. Indeſ-