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Zwote Abtheil. Erstes Capitel.
§. 8 .
Die Einwohner der östlichen Lander, haben überhaupt bisauf unsere Zeiten eine Art Widerwillen gegen lange Reisen beybe-halten, sogar daß, als im verwichcnen Jahrhundert ein Fran-zose mit Empfehlungsbriefen vom Könige von Frankreich an denpersischen Hof kam, worin berichtet ward, daß er aus Neugierdefür Merkwürdigkeiten diese lange Reise übernommen habe, der-selbe mit grosser Verwunderung angesehen ward L). In der al-tern Geschichte findet man kaum eine Spur, daß die Perser sichvon den ihnen nahe gelegenen pontischen und indischen Küsten zuunterrichten gesucht: doch hat DariuS Hystaspis einem CarierS'eylas ungefähr 6 oo Jahr v. C. G. dazu Befehl ertheilet. Ge-gen Norden waren sie gänzlich Fremdlinge, und meisten solchesmit Verlust grosser Kriegsheere bezahlen, die aus Unwissenheitin Wüsten geführet wurden, da nichts zu ihren Unterhalt gefun-den ward. Die Phönicier waren fast die einzigen, welche sich inältern Zeiten um geographische Kenntnisse bemühet haben, abersie haben solches auch ehe und mit mehrern Fortgang gethan, alsirgend eine andre Nation ^). Diese Holländer der Vorwelt sollenschon 2000 Jahr v.C.G. angefangen haben, auf dem Wasser um-her zu fahren , und endlich in dieser Kunst eine solche Fertigkeit er-langt haben, daß sie die Küsten verlassen, und des Nachts ohneCompaß blos nach den Sternen, besonders dem grossen und kleinenBären, schissen gekonnt, daher auch letzterer, oder eigentlich derPolstern, unter andern den Namen Phönice erhalten hat. Dievielen um das mittelländische Meer angelegten Colonien besuchtenSpanien lange vor Homers Zeiten, erbaueten gyo Jahr v. C. G.das mächtige Carthago und Gades, nunmehro Cadix, ausser der
Strasse
aber Lactantius und Augustiners Adams Nachkommen nicht dahinc/iv. vei. c. 24. fanden / daß man kommen können?daraus keine Folqe ziehen könne, daß ^ Siehe Chardins Ncisebeschrei-Menfthen in der südlichen tempern- bunq.
ken Zone lebe» könnten; denn wie H Herr Pros. Schlözers Hattehätte sie bevölkert werden sollen, da delehistorie.