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ZwoLe AbLheil. Erstes CapiLet.
Die Griechen unternahmen spät weitlauftige Seereisen, undwenn sie sich endlich etwas weiter von den bekannten Küsten wäge-ten, wurden sie bey ihrer Heimkunft mit Erstaunen angesehen;jeder Botsmann ward wie ein Held geehrer, die Poeten vergöt-terten die Anführer, man glaubte, daß sie bis an die Hölle ge-wesen waren. Ein Samischeö nach Aegypken bestimmtes Schiff,welches verschlagen ward, und endlich zuTarteffus ausser der Strasseanlandete"'), woselbst es ftineWaaren mit ansehnlichem Gewinnverausserte, gab ungefähr 6oo Jahr vor C.G. die erste Anleitung,den Ocean zu kennen. Bald nachher ward Marseille von denPhocäern, einem von Athen Herstammenden Volke, erbauet,welches vor dem Cyrus aus Kleinasien flüchtete. Nichts desto-weniger währete die Unwissenheit noch lange. Man glaubte, daßäusser der Strasse die Welt ein Ende habe.und das Meer unschif«bar sey. Die Poeten dichteten da ein Chaos, eine ewige Nacht,wo die Sonne sich alle Abend mit grossen Krachen hineinstürhte.Herodot laugnete gänzlich, daß es ein Meer gäbe, welches dieWelt umflösse, sondern hielte solches für eine phönicische Schiffer-sage. Er lebte ungefähr 400 Jahr v. C. G. und bekannte, daßer von den Gränzen EuropenS nichts gewisses wisse, ob ihm gleichmit Sicherheit bekannt war, daß Zinn und Bernstein von dessenäussersten Küsten geholet wurde. Aristoteles sahe Indien unddie Säulen Hercules als die Gränzen des bewohnten Landes in Ostund West, und Scythien und Aethiopien als die Gränzen dessel-ben in Nord und Süd an, und theilte solches ungefähr zzo Jahrv. C. G. ab in Asien, Africa und Europa. Alexander der grosseließ auf seinen Feldzügen die eingenommene Länder in Asien nachden von Diogeneta oder Bethus angestellten Messungen der We-ge zwischen den Städten und des Callisteneö astronomischen Be-
obach-
«,) Tartesslis war eine der für- Flusses Dätis (jetzt Guadalquivir)tzehmsten Handelsplätze der Phöni. belegen. Seiner wird schon gedacht«er zwischen zween Mündungen des Leu, X, q.