Vom bekannten festen Landei 4r
Was die Lage der Ufer betrift, so sind Dativilses und Beblins Charten von Africa die sichersten. Die Küste von Guineakann nach Römers Anleitung gerichtet werden 6). Das Vor«gebürge der guten HofttUNg nach Herrn Delacailles astrono-mischen Beobachtungen, u. s. >v. ^). Eine ausführlichere Un-tersuchung und Nachfpürung dieser Materie würde hier zu vielRaum wegnehmen.
H. i4.
Es ist unter den Erdbeschreibern bis zu den leßtern Zeiten einezweifelhafte Sache gewesen, ob Asien mit America zusammen-hänget , oder nicht. Die ältern Geographen, als Ger. Mer-cator und Abr. Ortelius, welche gegen das Ende von izos ar-beiteten, glaubten schon, daß das Eismeer vermittelst eines Sun-des, Anian genannt, mit dem Meer Gemeinschaft habe, welchesAsiens östliche Küsten umgiebt, vermuthlich in Beziehung aufD' Acostas oder vielleicht noch älterer Nachrichten. Der NahmeAnian ist ohne Zweifel von einem Reiche auf seinen oder ihrenCharten an der andern Seite der Meerenge an den americanischenKüsten gezeichnet hergenommen. Mehr und auch älterer Anlei-tungen soll weiterhin gedacht werden ^). Diese Frage ist gleich-wol vor mehr als 120 Jahren abgemacht, obgleich die Nachrichtdavon nicht ehe als in dem dritten Zehenten dieses Jahrhundertsaufgesucht worden. Man sieng schon i6;6 an, von der StadtIakuzk längst dem Ufer des Eismeers zu segeln. Nach und nachentdeckte man die Flüsse Jena, Indigirka, Alasea und Koky-me, welches zu mehrern Versuchen anlockte; besonders war mandarüber aus, den Fluß Anadir zu kennen, welcher durch ein ver-wirrtes Gerücht bekannt war, nnd von welchem man glaubte, daß
§ 2 er
S) Vergleiche hiemit odtervstions Is csrte reäuite äes pgrtles connuc,kir ls csrte äe I'ocesn occiäentsi äu Aiove teri-estre, ciressee g» äepotäreüee p->r oräre äe tär. ie comte lies csrtes, pl-ms et journglix äe Ir»cie Ivigurepss. 1742. Oblervstions msrrne etc. xgr lelr. Lellin.lur Is csrte äs i' ocesn orientsi ,
ärell'ce etc. 1740. Uemsrgues wr ^ »'