94 Zwote Abtheil. Drittes Capitel.
Nachricht betrifft, so muß sie nicht ohne Beweis verworfen wer-den, indem ein Theil davon seitdem bekräftiget worden, als seinWeg nach den Mißisippi, der vorher unbekannt war, und dasübrige stimmet mit vielen von andern angegebenen Umständenüberein. So viel kann man wenigstens mit Grund behaupten,daß Fucas und de Fontes Reisen bey weiten nicht die.Wahrschein-lichkeit haben, als des Moncacht-Apes und la Hontans ^). Letz-
terer hatte auch viele Franzoseals seine Nachricht herauskam,dagegen eingewandt ward.
c) Herr de Gm'gnes berichtet dtem.äs l'/Z.caä. äes lutcript. t. 28. Daßdie chinesischen Acten von Reisen er-wähnen, die 458 von China nach An-fang, einer Küste von America nachseiner Meynung nicht weit von Eali-fornien gemacht ist. Sie segeltenvon dem Meerbusen Leaotung ausnach Japan 12000 Li. Von bannenin Norden nach Venchin, welchesnach seiner Meynung Jeso gewesen,7000 Li; nachher nach einer Inselbey Tahan (Kamscharka) ;ooo; undendlich nach Fusang 20000 Li. EinGrad hat zu verschiedenen Zeiten272, ;;8 und 405 Li gehalten.Wenn nun der Weg zwischen denangegebenen Steilen gemessen wird,so findet man denselben von oben er-wähnter Zahl sehr abstimmig. Viel-leicht sind diese Handelsleute auf ei-ner americanischen Insel gelandet,aber die Frage wo ? kann nicht leichtausgemacht 'werden. Man glaubtwohl, in America Spuren von chi-nesischen Colonicn zu finden, aber dadie Chineser gegenwärtig sehr elendeSeeleute sind, so muffen sie in die-sem Falle in 1200 Jahren sehr ver-ändert worden seyn. Sonst erwäh-net man vieler civilisirker bärtiger,wiewohl wenig bekannter Völker, in
zu Gefährten, die noch lebten,ohne daß von ihnen irgend etwas
Wir
America. Baron de la Hontan sagt,daß die Völker in America überhauptdesto belebter sind, je weiter sie nachWesten wohnen. Er gedenket auchder Tahuglaucker, welche vorher be-rührt sind. Moncacht-Ape erzähletvon einem Volke, das -jährlich ausdie westliche Küste kommt, ein gelb-färbigt Holz zu hauen. Es sey selbi-ges weiß, habe kurze Haare, sey infeinen weichen Zeuge weder von Wollnoch Seiden, brauche Stiefeln, Tur-bans und Schießgewehr. -JecemiaSder im Anfange des >8ten Jahrhun-derts ganzer 20 Jahr Gouverneurin Canada an Hudsons Meerbusengewesen, versichert, daß die Wildendarin übereinstimmen, daß man nacheiner Reise von einigen Monathengegen Westsüdwest an einen grossen'See komme, wo sie ein bärtiges Volkmit Mühen gesehen, das in Häusernwohne, am Ufer Gold sammle, sil-bernes Grräkhe gebrauche, u. m.aber er hat niemand dahin sendenkönnen, weil die dazwischen wohnen-de Völker in Feindschaft gegen ein-ander stunden. Vc>7 au dzoiR VI.Lr. Lopez de Gomara erzähletvon Fahrzeugen, die mit Gold undSilber beschlagen sind, und nachLvivira gekommen sind, u. s. w.