Band 
Erster Band.
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142
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142 Zlvote Abtheil. Drittes Capitel.

fer legte sich, die Gesellschaft ward gekrennet, und darauf war-bey Lebenöstrafe verboten, daß kein holländisches Schiff von Ja-pan nordwärts segeln sollte, welches die Absicht vollends entdeckte.Das Tagbuch über vorerwähnte Reise soll nicht wie gewöhnlich inden Admiralitätsacten regisirirt gesunder, werden, damit niemanddavon Kenntniß erhalte.

Eben diese Societät gedenket auch eines Briefes Peters l. inRußland, worin gesagt wird, daß in Norden ein freyes Meerentdeckt sey. Wir haben im vorigen die Schiffahrten angeführt,die aus den sibirischen Häfen angestellt worden k), und es dürftken die meisten widrigen ihnen begegneten Zufälle von der ungele-genen Zeit, ungeübter Bedienung oder untauglichen Fahrzeugenhergeleitet werden r). Die Polarländer haben die Sonne vieleMonathe über den Horizont, welche das Eis heftig angreift. Aus-ser den schon angeführten Nachrichten betreffend die Wärme indiesem Clima »") fand es Hudson unter 82 Gr. za/Vr. sehr warm,ja die Engländer versichern, daß bey Cherrys oder Bäreninfel fastunter 7; Gr. Br. den 21 Iun. 1608 der Theer auf dem Holzwerkgeschmolzen sey; und Martens spricht lange vorher 1571 von der-gleichen bey Waigaz ^), welches zu dieser Zeit auchoft bey Spiks-

bergen

F>) S. §. 14. Seite ;4.

Herr Engel behauptet und füh-ret viele Umstände zum Beweis an,daß die angestellten Schiffahrten ganzanders abgegangen, als sie ausgege-ben worden. Daß die stberische Kü»sie alle Jahr beschiffr werden können,daß solches aus politischen Ursachennicht allein verheelek, sondern auchals unmöglich vorgestellet werde, baßman die Schwürigkeiten zu vermeh-ren, die Küste von Asten ganze ;oGr. verlängere, und TschncktschiItos (wie es Müller nennt, beyGmelin heißt es Schoiaginskoi NoS)in der Zeichnung stark auslauftn lasse,u. m. Er untersucht die ausgegebe-nen Berichte sehr genau, und findetdarin solche Widersprüche, welche zei-

gen sollen, daß fie gekünstelt und nachAbsichten gedrehek worden. Er stößtsich auch sehr an einer Stelle beyGmelin in der Vorrede, betreffenddie angestelltenSci'iffahrten, woselbstgesagt wird, daß es strafbare Verwe-genheit wäre, wenn er es wagenwollte, alles bekannt zu machen, waSihm davon bekannt wäre, und dieWelt in Verwunderung sehen würde.Er versichert auch, daß Gmelin ein-mal auf der Reift nach Tübingen ge<nöthiget worden, zuzugeben, daßman das EiSeap zwifthen Taimnraund Piasaga vorbey schiffen könne.Die Zeit wird dies alles aufklären.

-°) §. ar. S. 7;.

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