Band 
Erster Band.
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' Von Den Erdschichten. -8z

Drucks abgeplattet worden. Die Wände der verhergcdacl>tenPortfjälletS durchgeschnittenen Gassen sind eine solche Zusam-meuküttung, mit dem einzigen Unterschiede, daß hier die Feld-steine (Klappur) aus weissem körnigten Quarz bestehen "). Dasnördlichere Mossewola-Gebürge an dem See Famund, auf derGränze zwischen Schweden und Norwegen, ist aus Sandsteinund Feldsteinen zusammengesetzt, die zuweilen von solcher Grössesind, daß sie ein Kerl nicht heben kann. Die Feldsteine sindmeistens sandartig, doch auch von Hornfelüstein und Kalk, mit-telst feinem Grussand hart zusammen gewachsen, und machen dengrösten Theil des Berges aus, aber an der westlichen Seite schies-set Sandstein, als ein wagerechter Keil ein, dessen Lage sich ge>gen das Ende als ein Gewölbe beuget (ssiZ. 4.) *) und sein Ent-stehen durch eine fleißige Materie beweiset.

Zuweilen findet man doch die Feldsteine ordentlicher zusam-mengewachsen, als im Wordkaaö-Berge aufHerrn-O, da siein 24 Schichten liegen sollend).

Die meisten Berge zeigen also Schichten von ungleichen Ma-terien. Zuweilen dürfte es wohl solche geben, die durch und durchaus einerley Materie bestehen. Einen solchen Kalkberg von an«sehnlicher Grösse soll man in Asten finden. Aber vermuthlichenthalten solche viele Betten oder Lagen.

§. 4Z.

Die Bergschichten sind an Materie, Mächtigkeit, Ord-nung und Stürzung unterschieden. Jeglicher dieser Umständeverdient besonders betrachtet zu werden.

Was die Materie des Steinreichs betrifft, die eigentlichschichtweise vorkommt, so rechnet man hauptsächlich dahin alledichte Kalkarten, welche, so weit es mir bekannt ist, allezeit La-genweise und mit Meereeresten mehr oder weniger vermengt an-getroffen

r<) H. Mas a. O S. «9-7'. ^ Herr Pros. XValleriuü viss.

x) H. Tilas K. Wissensch- Acad. tittens vblerv. nüner. sä xlsx. vc

Htwdl. ,74) S. «iä. 6a. Lotim.