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Erster Band.
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Von den Erdschichten- ^87

lich, daß sie allenthalben, wo aufder Erde sich eine Höhe zeiget,grade darunter verdruckt sind, und umgekehrt, sich unter denThälern öfnen, als wenn die Materie anfangs weich gewesen,und nach dem starkem oder geringern Druck in solche Figur ge-zwungen worden 0»

§- 45 -

Die Schichten sind ferner verschieden durch die Ordnung,in welcher die Materien auf einander folgen. Solchergestalt istauf Ainnekuile zu Unterst Sandstein; dann Alaunfchiefer; dar-auf Kalk, dann wieder Schiefer und zuoberst dunkelgrauer Trapp,aber in dem Osmundsberge in Oster-Dalland zuoberst Kalk,darunter silberhaltiger Thon, sodann brauner Schiefer, braunerSchiefer mit grossem oder kleinern Kalkballen mit vielem Bergöldurchdrungen, brauner Kalk, brauner Schiefer, braungrauerKalk, brauner Schiefer, dichter bravster Kalk, verschiedeneSchichten gröbere und feinere Walkerde, braungrauer harterSchiefer; grober, fetter, grauer, mit Sand vermengter Thon;thonartiger Schiefer, und darunter Sand, Grus und Feldstei-ne ü). Es verdiente eine genaue Untersuchung, ob die Berg.schichten überall eine Art der Uebereinstimmung haben. Dies istgewiß, daß sie in gewissen Gegenden eine Gleichheit haben. Km-nekulle, Billmgen, Mösse-Olle-Giffe-Hmine und Halle-berg in Westergothland sind davon ein merklicher Beweis, ichweiß doch noch nicht, ob der Sandstein den Fuß von allen aus-

macht. Die Berge bey Grenna, Omberg, KungsbergmNorwegen u. m. sollen auch Kalkbetten enthalten.

Ost trifft man an beyden Seiten eines Thals in einerley HZ-he und Ordnung dieselbe Schicht H, gleichsam als wenn sie vor-^ Aa 2 her

r) Mas Geschichte des Stein-reichs.S. 10.

Mas Wiss.Acad. Handl- 1 740S- l?4.

/) Büffön selbst hat in Hügeln die

durch ein Thal mehr als rvo Fuß tiefund ungefähr 4000 Fuß breit gecren-net waren in einerley Höhe ein und,ebendasselbe Marmorbelke gefunden.Er behauptet auch, daß die mit ein-ander