ss8 Zwote Abtheil. Fünftes Capitel.
mer vermischt, zusammengesetzt von kleinen Schalschichten vonKalksatz 4; loser, fetter, braunlichter Schifer 12; Die Tag.rinde, welche aus Feldsteinen, Grus, Sand und Gartenerdebestehet z bis 4 Fuß "). Es würde aufklarend seyn, mit Si-cherheit zu wissen, ob nicht irgendwo Trapp aus diesem Berge ge«funden wird, da derselbe in allen westgothischen Bergen die ober-sten Betten ausmacht.
§. 5Z.
Ausser demjenigen, was im vorhergehenden angeführt wor-den, und welches die Verrückungen und Veränderungen auf derOberflache der Erde mehr oder weniger deutlich an den Tag zu le-gen scheinet, giebt es noch andere Umstände, die sich daselbstnicht anführen liessen.
Dahin gehören die grossen Haufen loser Steine von verschie-dener Art, besonders Graufelösteine, die zuweilen grosse Häuserübertreffen. In Thälern und unten an grossen Bergen findetman dergleichen Geschiebe von der Materie, die die Berge ent-halten; man findet sie mehr oder weniger zerstreuet, und oft inansehnlicher Entfernung von den Stellen, welche das feste Ge-stein von selbigem Korn enthalten. Der Schwuku-Gipfel be-sieht aus einem schiefrichten zusammengekütteten Sandstein, istmit Steinhaufen überfüllt, worin an der westlichen Seite einigevon der Bergark ganz unterschiedene find. An dem Fusse, wodas Land am Fämundsee schliesset, aber meist nach Westen, sindGraben 2 bis 4 Faden breit und eben so tief, die sich zwey bisdreyhundert Ellen in die Länge erstrecken. Oben vor selbigenliegt ein langer grader Quergraben, der von dem Gipfel kommt.Dieser Gipfel liegt nach dem Barometer 2268 Ellen über den Fä-mundsee, und ist überall voller Verstöhrungszeichen °). Schar-fe oder abgenutzte Ecken geben zugleich mit der Beschaffenheit der
Belegen.
Herr Mas Wissensch. Acad. > Herrn Mas Wissensch, Acad.Handl. 1740. S. r§4.I'sb. r. Handl. 1740. S. -94. 'I'sb. s.