Von Versteinerungen. 259
Dutten, Lippfische, (5caru5,) Macrclen rmd Ssehahm (triZis)in Kalk oder Mergel ^), Bufoniten, (Krötenstcine) scheinenZähne vom Scewolf (^nnrrbickag) einige vielleicht auch vomMeei brachsen (Lpsrus) zu seyn. Was die sogenannten Roggen,oder Erbftnsteine betrifft, so sind sie kaum etwas anders als Sand-kvrner mit vielem Kalk überzogen, und eins ausser dem andernwie im Fischroggcn; wenigstens sind die vom Carlsbad, welcheich untersucht habe, so beschaffen.
Alles, was bisher genannt worden, ist gegen die fast un.endliche Menge Schnecken und Seegewürme, welche man in derErde begraben findet, nicht anders anzusehen, als eine kleineLandsee gegen das grosse Weltmeer. Sie sind nicht allein in un.beschreiblicher Anzahl, sondern auch von so vielen Arten, daßman noch nicht von allen Arten lebendige finden können. Indes-sen ist jetzt fast keiner mehr, welcher an ihrer Abkunft aus demThierreiche den geringsten Zweifel heget ^). Man findet in derGestalt, Grösse, Streifen, u. m. oft zwischen der Versteine-rung und demjenigen, was man im Meere findet, eine solcheGleichheit, daß die Art ohne'Schwürigkeit ausgemacht werdenkann, zu welcher die Versteinerung gehöret: Man findet solche,welche noch die Spur der Schloßmuscul zeigen; solche, welchePerlen enthalten I; welche ausgleiche Art durchstochen sind, alsdie welche die Purpurschnecke mit ihren Zacken geöfnet hat, umFleisch zu verzehren welche dieselbige Schwere und dieselbe
chymische
i) Die Schwürigkeit alle bey Ver-steinerungen vorkommende Umständezu erklären ist so groß gewesen, daßviele sich gegen den Augenschein ho-ben einbilden können, daß die Naturdiese Dinge hervorgebracht, um eineGleichheit zwischen den rrvckenen unddem Wasser zn bewürben, um diemenschliche Kenntniß äffen, undmehr solche kurdische Absichten. Ein»»gelehrter Töpfer Der», Paliffy inParis wagte eS am Ende des >6tenJahrhunder's es den Gelehrten gradeins Gestchr zu sage», daß solche Feßilien
Meeresreste wären, welche von demMeer da gelassen worden, wo sie nungefunden werden. Aber die eingerißneMeynung erhielte sich nachher nochgegen 100 Jahre. Zu unserer Zeitzweifelt fast niemand, daß sie See.gewänne sind. Herr E. Bertrandist gleichwohl nicht lange davon über-zeugt gewesen. Bcrgl. s 8tr. int. cie!s Isierre und Diät. Or>ök.
/) Rafus fand solche zu Florenz.S. dessen Reise
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