246 Zwote Abtheil- Sechstes Capitel.
Klippen eine solche Menge Seeygelzacken und einige andre Artengefunden, daß sie die Anzahl derer zu übertreffen scheinet, diehier zu gleicher Zeit haben leben können. Auf der Seite vonAverduil sind unzählige Pectiniten und Austerschalcn, und ineinem kleinen Theile des Berges Ittra mehr Versteinerungenvon den entferntesten Orten, als daß eS das Ansehen haben könn.te, daß sie aus einem viel grössern Raume des Weltmeers daselbstzusammengetrieben waren ^). Bey Pfeffern und langst demFluffe Sil in Zürch eine grosse Menge Numismalen und Pfennig-steine. Auf Gttppen, einem Mpenberge, über 40OO Fußübers Meer, sind AmmonShörner gesunden, ja die obersten Klip-pen des Pilatiberges sind fast aus lauter Schnecken zusammen-geseht *). Eine unzählige Menge liegt in den Höhen umParis und in Bourgogne. Bey Chaumout bestehen dieHügel, wovon ein Theil eine ansehnliche Höhe hat, aus lauterSchnecken, und bey Reims ist ein solches Bette, viele Meilenlang und breit. In Poitu, ; bis 6 Meilen vom Meere, lie-gen in einer Tiefe von 10 Fuß allerhand Ammonshörner u. in.und bey dem Klosteh FdNtevraud wird ein Feld mit versteinertengrossen und zahlreichen Austerschalen bedeckt ^). In Tourailie,über iz Meilen vom Meere, in einer Tiefe von ungefähr 9 Fuß,liegt ein Bette von lauter Schnecken und andern Seegewürme,welches einen Raum von weit mehr als 170 Millionen Cubicfadeneinnimmt r)> In Chcirtreuse im Delphinat, lieg: ein mitSchnecken gemengtes Marmorbetke mehr als 200 Faden unterharten Felssteingipfeln a). .Bey Leilia, in der Nachbarschaftvon Neostadt, wird eine Schichte von lauter Austerschalen ge-funden; eine andere von lauter kleinen Kräuselschnrcken, und ei-nes
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«) Itiu. slx. I. S. 1720.
176.28. -r) Büffon a, B.