Band 
Erster Band.
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26o Zwoke AbLheil. Sechstes Capitel.

sie für das Wasser undurchdringlich wird, so muß die Wurzel er-sterben. Von Japan werden zuweilen Wurzeln von feinern Thonnach Europa gebracht.

In Schlesien bey Landshuk, in Böhmen bey Schwanberg,in Ungarn, Pohlen, Sachsen, Italien, England und ander-wärts sind versteinerte Stämme mit deutlichen Jahrringen, Fie-bern u. m. von Kalk, Gips, Sand oder Feuerstein gefundenworden. Von der letztem Art sind diejenigen bey Dresden,Chemniß und besonders bey Coburg, wo zuweilen ganze Bäumeausgegraben worden, welche zugleich Calcedon, Jaspis, Onyx,Achat und Carneol zeigen Zuweilen siehet man inwendigeine einförmige Masse ohne Merkmale eines organischen Baues,aber andre zeigen aufs deutlichste Rinde, Iahröringe, Fiebern,Kerne, Zweige und mehr °). Gelben Feuerstein in Gestalt vonGewächsen findet man in Irland, Italien und mehrerwärts.

Torf und Wurzeln werden zuweilen vom Eisenvitriol durch-drungen, wie im östersilbergs Moraste. Diese vermodernnicht, und im Feuer geben sie auch keine Flamme,-sondernver-kohlen nur.

In England und Schonen findet man solche, die mehroder weniger Erd-oder Bergfekt eingesogen; wenn sie vollkommendamit gesäkkiget sind, wird Gagach daraus. Bey Allendorfliegt dergleichen eine ganze Schichte, doch etwas weich, worüber2 Faden Erdsett gleichsam ausgegossen liegt, und zu vberst einSteinbette s). In der upsalschen akademischen Sammlung istein groß Stück Buchenholz an Rinde, Zweigen u. m. sehr kennt-lich, aber jetzt in harten Gagath verwandelt. Es ist in Scho-rlen gefunden worden. Zuweilen findet man bey Dresden Stü-cken Holz, wovon ein Theil noch unverändert, und das übrigeSteinkohl ist *).

Kiesver-

n) Schul;Detr.derverstein.Höl-zer, Dresden 1754.

0) Herr Lougeroux erwähnt ei-nes solchen in der Du -Hamelsch.Sammlung von Martinique. Es

ist ein schöner Sardonix. Klein, äel'Lc. äe ?sris 1759.

killt, trans. 1760.

Herr Lehman».