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Das orientalische Pferd und das Privat-Gestüte ... des Königs von Württemberg : eine hippologische Monographie für Züchter, Freunde und Kenner von edlen Pferden / von ... A. Jäger
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117
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Veredlung aus einer Mischung von Vollbluthengsten und schon ver-edelten Stuten, nach welchen Mischungen man von Halb-, Drei-viertelblut u. s w. spricht. Dann Acker- und leichte Zug-pferde, inländische Schläge, die mit Auswahl und Sorgfaltgezüchtet sind und dem Gebrauch, wozu man sie bestimmt, voll-kommen entsprechen. Man unterscheidet unter ihnen denYork-shirer Schlag (Cleveländische Braune), der wahrscheinlich eineunvermischte Landesrace ist, den Suffolker Schlag mit nor-mannischem Blut vermischt, und den südschottischen Schlag(Clydesdaler), von flandrischen Hengsten und Landstuten erzeugt.Diese drei Schläge, jeder gewöhnlich von derselben Farbe (Braun,Fuchs und Grauschimmel), sind zu den Zwecken, wozu man siebestimmt, d. h. zum Ackerbau, leichten Zug und selbst zummilitairischen Dienst sehr tauglich. Zum schweren Zug züchtetman eine ganz besondere riesige Pferdeart, die ursprünglich ausden Niederlanden stammt, und in England durch reichliche Fütte-rung und sorgsame Wartung eine wahrhaft colossale Gestalt an-genommen hat. Die Pferde, die man in London vor den Bier-und vor den Kohlenwagen erblickt, setzen wahrhaft in Erstaunen,man glaubt kaum, dass es Pferde sind — Elephanten gleich bewe-gen sich die massenhaften, schweren und unbeholfenen Thieremit den Ungeheuern Lasten langsam fort. Die Mehrzahl derselbenwird in den sogenannten mittelländischen Grafschaften gezüchtetund ist von schwarzer Farbe. Endlich finden wir durch ganz Eng-land verbreitet einen kleinen, dauerhaften und bequemen Schlag,die Ponies, die zu manchem Gebrauch sich eignen und aus denGebirgen Schottlands, aus Wales und von einigen Inseln an denschottischen Küsten stammen, Alle diese verschiedenen Pferde-arten, die in England für die verschiedenen Zwecke des Gebrauchs