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Erster Band.
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348
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Kitligehnlcs Lnpitkl.

GypS und Dolomit in der Juraformation.

8 . 151 .

Ob sich GypS in normaler Ablagerung in der Oolitforinatienfinde, ist ungewiß.

Bei weitem am häufigsten scheint er auö der Zersetzung desSchwefelkieses, mit dem er vorkommt, entstanden zu seyn; so imPurbek-Mergel, im Kimmeridge-, im Orfordlhone. So finden sichz. B. auf der Pcverelspitze am nördlichen Ende der Turleston-Bay, an der Küste von Purbek, Schichten von blättrigcm bräun-lichem oder röthlichem Mergel mit Selenitkrystallen und Fasergypö.Die Oberfläche dieser Mergel ist mit mehligem GypS bedeckt, welcherauch in festen Lagen, wechselnd mit Kalkstein und in Begleitungvon vielem Schwefelkies, auftritt.

Die Mineralwasser von Melköham u. a. O. kommen auö dieserFormation. '

8 - 152 .

Zu den normalen Ablagerungen scheint der Dolomit imdeutschen Jura zu gehören. Er kommt hier ohne GypS und be-sonders ausgezeichnet im fränkischen Jura vor, welcher von Schwaben herauf seine bisherige nordöstliche Richtung in'eine nördliche ändert undin dieser Richtung dem Böhmcrwalde gleichlaufend bis zum Main siebhinaufzieht; wo er auftritt, verändert er Form und Gestalt deö Gebirges.Jn> Ganzen, sagt L. von Buch, scheint auch dieser Theil deS Gebirgesdie große Ruhe und Beständigkeit deö schwäbischen Jura zu theilen,aber auf der größten Höhe steigen wunderbare Felsen von Dolomit auf,

° (lunzve-iro unck l'liillips, Outline« ot Iliv ^eol. ol Ln^Innck eto. I.>>. 17l ff. und 195. Ueber den Gyps im Lrfrrd-Thone von Steinn-, III'ouillon ilolilsze. -lein. sur !a loim.ition jurusschue ck-ws >e »orei <Icla Vraueo. .Vniniles cies so. nat. XVIl. >',V