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Medicinisches Gelehrten-Lexicon : darinnen die Leben der berühmtesten Aerzte, samt deren wichtigsten Schrifften, sonderbaresten Entdeckungen und merckwürdigsten Streitigkeiten aus den besten Scribenten in möglichster Kürze nach alphabetischer Ordnung / beschrieben worden von ... Christian Wilhelm Kestner. Nebst einer Vorrede Herrn Gottlieb Stolles
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811
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_ STEPH ANVS. | _ gu

^ktrauter Freundschaffl, wurde bey seiner Zmückkuufft Prosctscr An^-^lniix zu Coppenhagen, entdeckte dir so gewannten OuLlns salivLlezexternos Stenonianos, deren Erfindung auch Gerb. Llalius sich bey-legte, machte viele vasa buccarum , sublingualia, palari, epiglotti*ci ! s > nanum .palpebrarum &c. bekannt,geriet!) Deswegen mit Deusin-8 >o, Billlo, Blasic und Ant. Everhardo mallcrhativ Stieiligkeiten, ließaber hierauf alle dergleichen anatomische Bemühungen fahren , legte fei#^ Bedienung nieder", nahm > 67 > . die catholische Religion an, lebte ei-^Zeitlang zu Florenz, wurde von Pabst Innocentio XI. als Kpiko-1^8 Titiopoli tanusunö Vicarius Apostolicus generalis von Nieder-Sachsen erwehlet, hielt sich deswegen zu Hannover und leztens zu Ham-Mg auf,verfettigte viele theologische Streitschrifftem darinn er die pabst,'lshen Lehrfaze und seine getroffene Religions, Veränderung zu rechtfer,%n suchte, und starb endlich zu Hamburg > 6 s 6 . in dem 6 o.Zahre sei-nes Alters, nachdem er 8 pecimen observationum b) de musculis &S'andulis'; Elementorum c) Myoiogise specimen ; Dissertationem d)^ cerebri anatome; Observationes c) anatomicas, quibus varia°ri$, oculorum & narium vasa describuntur, novique salivje, ] a -achy marum & muci fontes deteguntur, nebst einigen anderen piecett,^ttgus gegeben, die anfangs einzeln gedruckt, nach der Zeit aber des Cle-r *ci und Mangeti Bibliothecae anatomica: einverleibet worden.

a) ©. Mülleri Ribliothec. Septcntvion. erudit. T. I. p. no. liebst deil hterjU gehörkigen Idvpolnnemakin und Sp i ci legio.

t) Hjsiii® 1664.4. Von den übrigen Auflagen s. Rinden. reno V. p. 84z. tec>.

c ) Amstelodami 1669 8- *

Lu2;dun. Bata\ or. 1671, 12 .

0 Ibid. 1662 und l6$o. 12.

stephanvs, ein griechischer Medicus, von Athen gebürtig, hat,^ die Arzeneykunst beydem ihcuphiiu Protoi) arhano erlernet, fio«title im siedenden >) Seculo zu Alexandrien, und lehrte mit solchemBey-f«ll, daß man ihn Philosophum oecumeuicu'!- gei-enntt Von seinenKetzer gehorigeir Schliffen lieget der Commentarius in prognolHcaHippocratis noch zur Zeit in MSCt verborgen ; die neun Bücher aberde Ghrysopoeia b) sind so wohl als stiu Oculare c) Collyrium nurlateinisch gedruckt; da hingegen sein commentarius in Caleni L.ib. 1 *ari Qiauconem so wohl griechisch als lateinisch zum Vorfchei. c/) gekom,tn.cn. Die aus dem btcphauo Atbeiw. nsi und AlexandrinVzwey Per,fönen machn, die irren 0 sich so wohl als diejenigen, welche'ihn vor denhm «tmt Den swe^en 3UW«»au^cd«t>«n.