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berarten Grad von der Regel/ damit man der Sonnen oderdes Monds hoͤhe genommen hat. Als/ wann du nu der Son-nen hohe durch das Aſtrolabium nimmeſt/ vnd die Regel be-rutet den 4. Brad im winckelmaß/ ſo haſtu in 12. dreymal 4.Alſo auch/ ſo iſt der Thurn dreymal goͤher/ dann ſein ſchatte-dann wann ich des ſchatten lenge dreymal nimie/ ſo habe ichdes Thurns hoͤhe/ gleich als wann ich 4. dreymal niſſte/ ſohabe ich 12. g 5
Wann mir aber die Regel/ den G. Grad im winckelmaßberuͤret/ ſo hat ſich eben die hoͤhe des Thurns gegen dem ſchat-ten/ wie ſich 32. gegen 6. begibt/ Darumb ſo ich den ſehattenzwyfach niſmte/ ſo habe ich die hoͤhe des Thurns/ dieweil ichdoch nur zweymal in 12. ſechs habe. Vnnd alſo magſtu jhmmit andern Graden thun/ wann die hohe helt ſich alleweg ge-gen dem ſchatten/ gleich wie er ſich gegen den Graden helt.
Ob die hohe der Sonnen oder des Monds weniger were/dann 5 1. Grad/ ſo fellt die Regel auff die Grad des gewendtenſchatten/ inn dem winckelmaß/ alßdann wird der ſchatte mehrvnd lenger/ dann das ding/ das den ſchatten gibt/ hoch iſt/Vnd hat ſich eben die hoͤhe des Thurns/ gegen ſeinem ſchat-ten/ wie ſich der Grad in dem winckelmaß/ der von der Regelberuͤrt wird/ gegen 12. hat: Als/ wann die Regel im winckel-maß den 4. Grad beruͤhet/ ſo iſt der ſchatte dreymal lengerdann ſein Thurn/ der den ſchatten gibt/ Darumb/ ſo du denſchatten in drey gleiche theil theileſt ſo iſt ein jegliches teil des
Thurns hohe. So aber die Regel den G. Grad be-ruͤhret/ ſo iſt der ſchatte noch einmal ſolang/ als der Thurn hochiſt/ etc.
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