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Joan Daniel Denso ... physikalische Bibliothek / Johann Daniel Denso
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VVVn köun Vaterlande: lehrete ſelbſt j. J. 1518 zuſo ſchaͤß Zwikkau griechiſch: hielt ſich eine Zeitlang, alsn achte. Vorleser, dei dem Perrus Aleſellanus inerſtelle Leipzig auf: machte ſich hernach in Itallensländerh in der Arzeneikunſt ſo volkommen, das er ſol-Dies che, nach ſeiner Zuhauſekunft, im Jvachims-ger Ant thale und ferner zu Chemuiz mit Rume treibenen abet konte. Das für die Naturkunde gunſtigeis ſeiner Schikſal ftöſſete ihm nicht allein einen beſon?etwa die dern Trieb ein, die Dinge, welche man ausr Sel⸗ der Erde graͤbt, zu kennen und zu unterſu-Volker chen; ſondern es fürete ihn guch an ſoſcheachten, Oerter, woſelbſt er ſelne groſſe Absicht glü-rn be⸗ 0g ausfüren konte. Er ſahe, wie wenigewelche Wiſſenſchaft man hieſelbſt unter dem unot-haben; Dentlichſten Gewaſche beſas, und wie notwen-damit 6g es ſei, die erforderliche Erkäntnis aufn gros Erfarung und Augenſchein zu gruͤnden/ beiwelcher man bisher den ſeichten Grund auf

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ine gekünſtelte Folge ſpizfündiger Saͤze lege-is iſt, de. Er hat alſo, da er ſich erſt bei den Su-emſten detiſchen Geburgen, auch nachherdo im Joa-wer⸗ chimsthale, und endlich zu Chemmz aufhielt,ſtaͤnde aachterwünſchte Gelegenheit dazu gehabt. Wirnächſt. wſſen aber auch ſehen, wie er ſich derſelbeniche bedienet habe: denn auch dieſe wird öftersDar wenig m acht genommen. Man koͤnteDieſſes aus des Agricola Schriften unwieder-Maͤrz ſprechlich beweiſen: da wir aber von derſel-oren. ben hiernaͤchſt ausfürlich handeln, ſo muͤſſennem wir vor jezt einen andern Beweis tum ſuchen.

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