chem wir, nebſt Agricola eignen vor Augen
20 Phyſikaliſche Bibliothek
Es hat derſelbe, zu einer Zeit, da ſolchelnoch ziemlich ſelten war, auch in einer Wisſenſchaft die nicht viele kenneten, die Aufmerkſamkeit der Hohen erhalten. SeltenVorzuͤge auch noch zu unſer Zeit! DelHerzog Moriz zu Sachſen gab ihm erſtlichfreie Wonung und hernach auch die Etzlaſſung aller Bedienung und Geſchaͤfte zuChemniz: endlich gar eine laͤrliche Beſoldungdamit er ſein ſo ruͤmliches Vorhaben unge-hindert fortſezen koͤnte. Zu dieſen Wolthaten
half ihm der damalige beruͤmte Rechtsgelerteund herzogliche Raht Joan Commerſtad.
Beides ruͤmet unſer Agricola: die Wol-thaten ſeines Herzogs„in der Vorrede zudem Buche: de natura eorum quae efflu-unt ex terra, welche am 24. October d. J.1547 zu Chemniz unterſchrieben iſt: Com-merſtads Beſorgung ſeiner Vorteile, in deran denſelben gerichteten Vorrede zu derSchrift: de veteribus& nouis metallis,
welche er am 7 Marz 1 546 unterſchrieben
hat. Aber es hat ihm an Wiederwaͤrtigkeitauch nicht gefelet. Man kan ſagen, das ihm
ein Deil derſelben durch den auf dieſe Na-
turerkundigung erpichten Eifer, ein Teil durch
ſeine Treue gegen ſeinen Landesherrn, undein Teil durch ſeine Beharrlichkeit in der ka-
ktholiſchen Religion„zugewachſen ſei. Was
das erſte anbetrift, meldet Adami; aus wel-
ha-
habgenſucuchdertſaͤutdesmerſchtdieAuOhgen