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32 Payhyſikaliſche BibliothenTages noch aus des Agricola Schriftennicht ſehr vieles lernen koͤnte, ſo muͤſte man
doch aus dieſem einzigen Grunde ſo wichtiger
Verdienſte, deſſelben Namen und Schriften n
in unvergeslichem Andenken erhalten. Alleinſie ſind noch heutiges Tages ſo brauchbar,das man wuͤnſchen mus, das ſich alle, wel-che von gegrabenen Dingen ſchreiben, der-ſelben fleißig bedienen, oder welche ſich dieſelbe zu Nuze machen, ſolches nicht verſchwei-gen moͤgten. e
Wir koͤnnen nun auch von der Schreibart des Agricola das aufrichtige Urteil faͤlen,das ſolche ungezwungen, verſtaͤndlich undziemlich rein ſei. Sonderlich iſt die naturlich
gute Ordnung in ſeinen Schriften zu ruͤmen;da oͤfters Naturlerer unſer Zeiten die Deut-
lichteit und Ordnung dergeſtalt hintenanſezen, 8
das man beim Schluſſe, unter dem Aun-
ſcheine der tiefſinnigſten Gelerſamkeit, uͤber.
Verwirrung klagen mus.
Stehen wir hier ein wenig ſtille, ſo fin-
den wir hier an dem Agricola die Eigen-
ſchaften eines Mannes, welcher in der Na-turgeſchichte zu ſeinem Rume und andrer Nu-
zen arbeiten darf und kan. Schier koͤnten
wir ſagen, wir koͤnten hier eine Vorſchrift
entwerfen, wornach ſich ein kuͤnftiger Natur-
45 ſkribente bilden ſolte. Allein wer ſind wir,
die-