43 Phyſikaliſche BibſothekEine Schlange von welcher die Ahle a
A
kommen ſollen.
Man iſt nicht ſorgfaͤltig genug, in Dingen, dederen Unterſuchung doch nicht ſchwer iſt, zul leſichern Gewisheit zu kommen: und ſollte man arnicht glauben, das die Erzeugung der Ahle niunter dieſe Dinge gehoͤrete? dennoch findet faman auch hieruͤber noch viele Maͤrlein und ge- denugſame Ungewisheit. Einige glauben, ſie wwachſen aus Raſen, die mit dem Thaue ange- difeuchtet ſind; und geben ſo gar Handgriffe, 2ſolche wunderbarlich zu vermeren; andete, Awelche bei ihnen keinen Rogen angetroffen ha feben, nemen die Schlangen zu Huͤlfe, welche gſich mit ihnen begatten, und ſie zu vervielfaͤlt⸗ mgen dienen ſollen. Hier finden wir gar Schlan⸗ bgen, aus welchen dieſelbe werden ſolen. Ich vwill die neueſte und warſcheinlichſte Meinung nanfuͤren, aus dieſer werden ſich alle drei vorl⸗ gge Arten falſcher Gedanken erklaͤren laſſen. dLeuwenhoek hat ſchon im Jare 1692 die bMeinung geheget, das die Ahle lebendige Junge zeugeten. Die Herren Engellaͤnder Allen tund Dale haben ſolches auch beſtaͤtiget; und lnoch ohnlaͤngſt hat Herr Algot Fahlberg, 1in den Handlungen der koͤnigl. ſehwed. Wiſ⸗ 1ſenſchaftsakademie im dritten Stuͤkke aufs Jar 11750. S. 194 u. f. neue Erfarungen davon f
angegeben, und der Herr de Geer ſolche 915f 5 ö N-
*