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des Leimes haben werde. Gut! ſpricht man/
dieſes iſt eben ein Beweis, das der Kund-man niſche Spinnenſtein aͤcht ſei weil ihn dieKunſt ſchwerlich nachmachen kan. Gedult!hat nicht, an zweimal angezogenem Orte der
ſelige Rund mann ſelbſt die Spinnenſteine,welche D. Joan. Barth. Id. Beringer in
ſeiner Lithographig Wirceburgenſt, 4fol. angebracht hatte, mit Rechte verworfen?
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Es iſt auch leichter, in einem muͤrben Stei-
ne, durch eine Kunst, welche hier eben nicht
zu entdekken noͤtig iſt, lange getroknete Spin-nen einzubringen, als das ſie in ſchweren
Erdlaſten erhalten werden konten. Es IſtSchade, das der Beſitzer niemals gemeldet9 5
Hat, wie die Spinnen ſelbſt in ſeinem Stei-
ne beſchaffen ſein mogen. Der Augenſcheinmuͤſte es zeigen„ob ſolche wuͤrklich vonSteinart, und ob ſie von eben der Farbe,
Haͤrte und Teilen„ als der ſie umgebende
Stein, oder von andrer Beſchaffenheit waͤ.
zel. Es ware daran gelegen, durch genaueNachricht die Zweiter zu überfüren, denn
dieſe werden insgemein in ihrem Zweifel Verſtaͤrket, wenn ſie etwas verſchwiegen finden,
welches das wichtigſte zur Ueberzengung bei-
traͤgt. Ferner muͤſte man auch unterfuchen,was vor eine Art Spinnen es eigentlich ſei;denn waͤre es keine Erdſpinne, ſo iſt es ſehr
ſchwer zu begreifen, wie eine ſolche Mengein einen Stein gekommen waͤre 5 8 85 8 N al-
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