es e 1es noch warm iſt, zerſchlaͤgt daſſelbe mit obigen
kroknen Ruten ſo lange bis die an demſelbenklebende Hefen abgehen; und man wird finden,
as man zur noͤtigen Gaͤrung hinlaͤnglich verſor-get ſei. Zweitens hat man das Gut/ womit dieWeisbekker ihr Brod zum Aufgehen bringen,
wenigſtens leichter als die Hefen, anzutreffen;nimmt man dieſes, und thut es gleichfals in die
Wuͤͤrte, ſo findet man die Gure ſehr bald be-
alle beide, wo es uns recht iſt, in dem bemelde-
ten Hochberg, obgleich nicht ſo ausfuͤrlich, ge-leſen zu haben; und ein Freund von uns, deſ;ſen Wirtſchaft dergleichen mit ſich brachte, hat
ſich hiemit dhemahls die Probe zu machen erbit-
len laſſen, und uns die Verſicherung gegeben,das er ſolche richtig befunden habe. Eben diesbrachte uns auf den Einfal, ein drittes aͤnliches
zu verſuchen, und es iſt nach aller angewende-ten Vorſichtigkeit gelungen. Man nimmt ein
friſch gebakkenes Brod, begieſſet daſſelbe mitfriſchem Biergute oder Wuͤrte, das ſelbige ei-ne Handhoch daruͤber ſtehet: es wird nicht lan-
ge dauren, ſo wird dieſes mit ein ander in eine
diemmlich heftige Gaͤrung geraten. Man laͤſt ſol-
ches ſo lange dabei, bis es einen wuͤrklichen He-
fen von ſich wirft und oben ſezet; alsdenn kan
man ſolches unter alles Gut gieſſen, und manwird ſolches zu einer richtigen Gaͤrung bringen.s verſtehet ſich von ſelbſt, das man das Ver-
haͤfltnis, wie viel man zu iedem Brauen davon
ge-
fördert. Wir entſinnen uns dieſe Anmerkungen