108 Georg Agrikola Bermannus,aber koͤnnen wir ſchwerlich anzufüren unterlaſſen, das er hieſelbſt das Quekſilber unddas Eiſen unter die Metalle rechnet, welchegediegen gefunden werden. Ueber letzteres iſtStreit genug geweſen, bis wir durch unſernEiſenſand, an der Oſtſee, die bisherige Zwei-fel durch den Augenſchein gehoben haben. Im
25 K. leret er, wie das Blei ünd Zin recht-maͤſiger weiſe als ſchwarz und weis Blei un-terſchieden und benennet werden ſolte; auchdas Stannum der Alten ganz etwas andersals unſer Zin ſei. Das ſchwarze Blei, ſprichter, werde aus Bleiglanz und Kieſe gewonnen,das Zin finde ſich in kleinen Steinlein oderGraupen, welche etwas weislich durchſchim-merten. Das 26 K. zeiget, wo Gold, Sil-ber), Kupfer und Eiſen, gediegen gefunden,
oder woraus es gut gemacht werde. DasGold wird rein in Fluͤſſen, auch wol in Berg-gaͤngen gefunden: es legt ſich in aͤchtem Glim-
mer am Qvarze aus; wie etwa zu Cotenhei-de: auch gewint man es aus einem bleiglanz-faͤrbigem oder aſchfarbenem Kieſe, wie vor-nemlich zu Neichenſtein: endlich findet mansauch in einer roͤthlichten Erde, wie auch im
Schiefer⸗grün und Bergblau. Das Kupfer ni
findet ſich gleichfals gediegen: ſonſt aber zuGaier, Kupferberg und anderwaͤrts im Kieſe:zu Eisleben und in der Nachbarſchaft im Schie-
fer: Ueberdem noch aus einigen ſumpfigten
und roͤtlichten Erden, Berggruͤn und 115 15 8 5 gu, 3