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Muſeum Peſſinianum. 1 51„In einer Anmerkung werden wir geleret, dasdieſe Thiere, ſh wie ſie naturlich ſind, gaͤnz-lich unbekant ſind; und man ſie durchgaͤngigunter diejenigen rechne, welche gaͤnzlich aus-gegangen ſind: und das wir von dieſem Un-gezieſer gar keine Spur finden wuͤrden, wennwir die micht in Steinen faͤnden. Wir ha-ben dieſe Ant nerkung aus dem Schwediſchen,und nicht aus dem Lateinischen uͤbertragen,damit wir uns ſo viel leichter die Freiheit ausbit-ten durften, zu ſagen: das der Schlus, weil dasſchaligte Thier ſelbſt nicht mehr vor unſern Au-gen ſei ſo ſei ſeine Art ausgegangen nicht folge.Man ſieht nicht ab, warum die Meinung derGelerten nicht Grund haben ſolle, das vieleThiere aus dem tiefſten Grunde des Meeres,durch eine Gewalt, welche den ganzen Erd-bal betroffen hat, hervorgeſchwemmet wor-den, die nachdem beſtaͤndig auf dem Grundebleiben. Wäre dis nicht, ſo muͤſten wir zwei-erlei zugeben: Entweder, das Arten der Ge-ſchöͤpfe ausgehen und auf hoͤren koͤnten; oderas in Verſteinerungen Stuͤkke waren, wel-che unter ſich ſelbſt und mit einem Thiere diealler genaueſte Gleichheit beobachteten, und den-noch kein Original in der Natur haͤtten. Bei-des wird wol ein nachſinnender Naturkennernicht gerne zugeben wollen.Sonſt wird noch angefürt, das man eini-deim Kalk, andere in Sandſtein andere inSchiefer, noch andere 5 einer Kiesſchale uͤber-8
zogen