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einer natüͤrl. Hiſt. von Norwegen. 2635 Dieſer liebe Tag mus dem Aberglau-
he ten ziemlich herhalten; aber es ſcheinet doch,es] als wenn dieſer Aberglaube urſprünglich vonen einer naturlich richtigen Urſache abſtamme.er Da alsdenn die Sonne am höchſten ſtehet,ch kan ſie in dem Ungeziefer ſo wol, als in
ne den Kraͤutern, um dieſe Zeit die merklichſte
es Würkung hervorbringen: dieſe aber auf nur
n⸗ eien einzigen Tag einzuſchraͤnken iſt aller-
dt⸗ dings aberglaubgg. 8
5 Die lezte Art ſo ſchadlccher Kraͤuter iſt
ne das auf der gten Kupfertafel(e) bezeichnete 3
en Pferdeſprenge der Raute ziemlich gleich.
e Es erreget den Thieren die wiederkaͤuen
keine Gefar, hingegen den Pferden eine ge⸗ 1f faͤrliche Blehung. 8 a 14
8 Zum Schluſſe wird bei den Kraͤutern
h noch des berumten Linnsus Anmerkung bei-
1 ebracht: das, namlich die Kraͤuter Aauf den hohen Bergen wachſen, in bergich?!deen Landern, als Schweiz, Lapland, Nor⸗ a
„ wlegen ſehr uͤbereinkommen. Dies füret uns f
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ungezwungen auf den Schlus, es müſſen„gewiſſe Kraͤuter und Pflanzen beſonders für
die hoͤchſte Oerter der Erde gemacht, undf alſd— einer weislich vorſorgenden Hand5 her ſein. Jedoch wir ſind hiebei nicht weit-0 fäuftig; weil wir den welcher hieruber ſtrei-
ken wolte, keiner Antwort wuͤrdig achten.
5 R 5 Al-