290 Von MeklenburgiſchenEs ſei ferne, das wir hiebei ein erlaubtes
Sinne die Sele von Misvergnuͤgen erleich-
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7 8* 2chung der Weisheit und Gerechtigkeit Got 15tes/ bei der Einſicht in die erſtaunliche 5Aenderung, welche unſer ganze Erdbal, ohoder einige Teile deſſelben erlitten haben. neVergnuͤgen für die Sinne ausſchlieſſen ſol⸗ 6ten; wir mußten ſonſt die Liebhaber derBlumen, die Samler der Muͤnzen, undviele andre verdammen, die durch die ſanf⸗ 9teſte und tugendhafte Reizung der aͤuſſern 85
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fuͤllen.
Hiebei aber iſt allerdings die erſte Fra ⸗ dege eines Liebhabers, bei welchem die TLuſt 8annoch groͤſſer als die Wiſſenſchaft iſt; in 8welcher Ordnung man dieſe Samlung uͤben-
tern und mit menſchlichſter Wolluſt an, an
haupt, oder eines Teiles derſelben, anzu⸗ de
ſtellen habe. Es iſt alsdenn eine Samlungerſt uns ein Vergnuͤgen zu machen imStande, wenn wir den Zuſammenhang 4derſelben einſehen, und ſolche nach dieſerEinſicht aufzuſtellen vermoͤgend ſind. Als“
denn auch erſt haben wir das Vermoͤgen/
andern eine Luſt zu gleichen Samlungen zuerregen„ wenn ſie die unſere in richtiger
Ordnung antreffen, oder von uns dieſeOrdnung aufs deutlichſte erklaͤret hoͤren
Das Gleichnis der Buͤcherſamler ſchikket ſic)gar eben hieher. Wenn ein aͤchter Kenne
mit