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gegrabenen Seltenheiten. 299Steine„um die Schoͤnheit derſelben durch
das Schleifen noch mehr zu erheben. Der
Herr Hoppe in Roſtok hat mit meklenbur-giſchen Steinen einen artigen Anfang, und
mir freundſchaftlich das Vergnügen ge-
macht, das ich ſolche in Semer Samlung
habe betrachten koͤnnen. Ich ſelbſt habe
ehedem dergleichen mit pommeriſchen vorge-nommen, und mein Unternemen hat vielenLebhabern wolgefallen. 3
SGewis iſt es zwar, das dergleichenSteinſamlung in Laͤndern, wo die Steinein groſſen Bergen und ganzen Bruͤchen ge-funden werden, von mererer Erheblichkeit,und wichtigerm Nuzen iſt; allein aus demangefürten zeiget ſich zur Gnüge das auchan den Oertern, woſelbſt die Steine nur
in maͤßigen Stöͤkken auf und in der Erd-
ſläche, anzutkeffen ſind, einer ſolchen Sam-lung nicht Anmut noch Nuzen abzuſprochenſei. Ich habe in meinem zwölften phyſtka-liſchen Briefe an S. T. Herrn Genzmer,meinen werteſten Freund gezeiget, das un-ſre Vorfaren hier zu Lande, aus den groͤf-
ſeſten Feldſteinen die gradeſte und ebenſte
Grundlagen zu Bauten gemacht haben:und eben Derſelbe hat mich geneigtlich be-
Achtet, das Seine Hochfürſtliche Herſchaft
dergleichen noch iezo nachthun laſſe.
Doch