Buch 
Joan Daniel Denso ... physikalische Bibliothek / Johann Daniel Denso
Seite
323
JPEG-Download
 

eine

aben,ruͤkll

10

un

vol

feuer1

*

ich in

bei ſob

1%eſchie

leich

) vet,1. hel,hier

Vel,

r voller ill

dein2

5 gegrabenen Seltenheiten. N

dem einigen Niendorp in kurzer Zeit neun

und achzig dergleichen erhalten habe; und

ich verſichern kan, das ſie hieſelbſt eben ſohaͤufig anzutreffen ſind. 55 E 5

5 Hiebei möchte bei uns eben derſelbe 5Zweifel entſtehen, den ſich der ſelige Mann

ſelbſt gemacht hat: woher naͤmlich eine ſol-

che Menge dieſer verſteinerter Seeigel hierzu Lande herkomme, da doch der Fiſchſelbſt nicht hier mer, ſondern weiter hin in

der Nordſee angetroffen werde? Er lotſeinen Ztbeifel dadurch auf, das er dieſe

groſſe Veraͤnderung zu der Suͤndflut hin-rechnet, und er hat in ſo weit gar recht;

aber wir thun vielleicht wol, wenn wir die-ſe Sache etwas deutlicher, darſtellen.

Das dieſe Echiniten kein muͤßiges Na-

turſpiel ſeien, haben wir gleich anfangs an-gezeiget: das die Steine wuͤrklich Kerne

und Abdruͤkke der Seeigel ſind, wird nachder behaupteten Gleichheit niemand leugnen.

Hiezu komt noch, wie Rumph ausdruͤklich

gen, oder durch die Wellen ans Ufer ge-Aagen werden. Hieraus folget, wenn

8 richtig nachdenken wil, das ehemals

mit den Gegenden, 195 dieſe Thiere recht

bezeuget, das die meiſte dieſer Thiere ſtetsin dem Schlamme auf dem Boden desMeeres ſtekken, und nur ſelten hervorgezo-

5