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einer natürl. Hiſt. bon Norwegen. 347
Gebaͤude ein Gradierhaus genennet. Mich
dauchte, das dieſe kurze Beſchreibung den-noch etwas volſtaͤndiger, als die in unſerSchrift S. 361. war, daher ich ſie beifu-gen wolte. 255 0
a Vitriol iſt hier zur Gnuͤge, und hatdie ſo genante nordiſche Compagnie ein Vi-
triolwerk angelegt; dergleichen ehedem auch
geweſen ſein ſollen.
Diiedei iſt auch eine Alaunſiederei, doch
iſt der Alaun ſchwer von ſeinem braunenGrundſaze zu reinigen, und daher noch nichtzur rechten Klarheit gebracht. Dieſer Grund-ſaz giebt eine gute braune Faͤrbeerde. Obman gleich noch nicht aͤchten Zinnober(zin.
nabaris natiua) aufgefunden hat, findet ſich
doch eine gute Eiſenoker. Auch hat manbei Wardehuus eine gute blaue Erde gefun-den: desgleichen findet ſich eine ſchwarze Er-de, die man nordiſche Tuſche nennen kön-te, damit ſo gar die Bauren ihre Kleiderſchwarz faͤrben; daher ſie in der Malerei
ſtat des Kienruſſes dienſam ſey koͤnte. End-
lich giebt es einen weislichten Ton, der Sie-gelerde(terrae figillatae offieinarum) ſeraunlich; dabei dieſet vielleicht, da dergleichenErden nicht viel in der Arzenei dienen, dasſeltenſte iſt, das ſie einen Geruch wie Bi-ſam hat. 1 e 4
8 Wie