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zum Gartenbaue. e e 25
Nach der weiſeſten Abſicht eines un-
endlichen Schoͤpfers, muſte in dem Zuſam-menhange der gegenwaͤrtigen Dinge eine ſol-
che Mannigfaltigkeit ſein, die alle Schran-
ken Menſchen moͤglicher Einſicht uͤbergieng,
und dieſer alſo bis ins unendliche zu gehen
ſchien. Die Wuͤrkung muͤſte von der wür-
kenden Kraſt zeugen. Es muſte be dieſerunbegrelflichen Verſchiedenheit bald eine Wal
waͤchſe, wie es urſprunglich war, unter-einander zerſtreuet, und nebeneinander wach-ſend geblieben ſeien, ſo waͤre es dem menſch-lichen Verſtande unuͤberſteiglich ſchwer ge-worden, die Abſonderung des brauchbaren
von dem unnüzen zu machen: ob es gleichnicht zu leugnen iſt, das ein vollkommener
Verſtand dennoch, in dieſer vermischten
ſtat finden; welche entweder dem Begriffeoder den Abſichten eines waͤlenden endlichenVerſtandes gemaͤs waͤre. Solte alles Ge-
Mannigfaltigkeit, die ſchoͤnſte Ordnung war-
nemen muͤßſe, und demſelben die Gebuͤrge
der Schweiz, ia die Flaͤche unſers ganzen
Erdballes ein der Golheit wuͤrdiger Gar-
Darf ich ein Gliichnis anbringen?Ein Lerling in der Kraͤuterkaͤntnis mus in
einen medleiniſchen Garten gefüͤret werden,woſelbſt die der Wiſſenſchaft untergebene
Pflanzen nach ihrer Ordnung werfe le:
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