„ Beitraͤge 5e) machte die Samlung den Schlusda man das Seltene zum Zwekke 1
Die Seltenheit iſt don zweierlei Art: ein⸗ 1mal iſt dastenige ſelten, was an unſermOrte nicht zu finden, und glſo fremde iſt.Es ſcheinet, das der weiſe Gott dem Men-
ſchen eine unwiederſtrebliche Begierde zu ſel-
tenen und fremden Dingen eingepflanzet ha-be, weil dieſe die einzige Urſache zu ſeienſcheinet, dadurch die Handlung, Und alſoeine Gemeinſchaft der entfernteſten Voͤlker
untereinander errichtet iſt. Doch dieſes warnur eine Art der
Frucht und Fortpflanzung von dem gewoͤn-
lichen und bekanten recht merklich abgiengen.Aus obiger Betrachtung folget gewis: da
die Begierde nach dem Fremden ſo natuͤr-lich, und die Bewunderung des Seltenen
ihr gleich iſt; das dieſe Abſonderung gar
zeitig angefangen habe. Darf ich abernoch eine Bemerkung. anfuͤgen? DasSeltene und Fremde iſt ein ſolches nur in
Abͤbſicht auf die Unvolkommenheit unſer Ein-ſicht. Alle Geſchoͤpfe haben unter ſich ei-ne Aenlichkeit, welche den Gliedern einerKette„ und den Staffeln einer Leiter,gleich, dergeſtalt fortgehet/ das wenn 16
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Seltenheit; es erfolget diezweite da man ſolche Gewaͤchſe ſamlete,welche in ihrer Geſtalt, Wachstum„
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