des Holzmangels. 5 n 447
Nachwelt von der Furcht eines gaͤnzlichenHolzmangels frei werden koͤnne? Er ſagthievon alſo: Ordentlicher Weiſe iſt die„Bedürftniß und der Vorrat in einem ſol-schem Berhaltniſſe, das die tägliche Ab-zname und der tagliche Zuwachs einander
zäulich bleiben: wann anders nicht hartes
„„Holz ohne Not verbrennet wird. Geden-Eket man ſich auſſerordentliche Faͤlle, da-durch ganze Hoͤtzungen geradet und lichtegemacht werden: ſo kan man eben ſowiel auſſerordentliche Faͤlle gedenken, daſolche wieder aufſchlagen. Nicht allein„Peſt und Krieg, und die dadurch entſte-is bhende Verringerung der Menſchen undVeroͤdung der Laͤnder, kan dieſes verur-ſachen: ſondern da hier ein Haus verar-met, und eine Gegend nicht gehoͤrig an-gebauet wird, und dort der Fleis einesandern neue Hoͤlzungen ſuͤet und anleget,wird ein neuer ſtarker Vorrat geſchafft.„Aber geſezt„es ſei dieſe ganze Balance,„davon doch noch viele Ausname zu ma-chen iſt„ ohnſtreitig: ſo wird doch der„Preis des Holzes dadurch gewaltig ge-steigert: und nur Einen Fall zu ſezen:es brennet eine Stad groͤſſeſten Teileszab, ſind die arme Leute dadurch nicht ge-Doppelt verarmet wann ihnen die Ko-ten, neue Wonungen zu bauen ſchwe-ſte ker gemacht ſind? Hülfen wir nun nicht
Phyſ. Bibl. V. Sr. If,
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