des Getreides. 465
ſern 4) Man mus bei jeder Einfuͤrung neuerchen Erfindungen und Geraͤtſchaft; wannflug man auch einigen augenſcheinlichen Vor-and teil vor ſich ſiehet; dieſen erſt genugſamede⸗ berechnen. Nicht nach der Art: manim ernte iezt mehr als vorhin; ſondernnan man ernte iezt ſo viel, das alle neueha⸗ Unkoſten durch den reicheren EinſchnitZeit erſezet worden, und auſſerdem noch
eine genugſame Ergoͤzlichkeit fuͤr die Muͤ-he uͤbrig bleibet, 5
ile: e 5Ge⸗ Ich finde eben iezt ein Schreiben mei-eine des Freundes vom ten Sepf. 1740. darin
er mir davon mit folgenden Worten eineeutliche Berechnung macht. Eine Berech-dung, welche ſo viel mehr Achtſamkeit ver-lenet, da ein Landwirt keinen ſchaͤdlichern
chte Hausgenoſſen, als einen falſchen Ueberſchlagel, haben kan. Doch hier iſt der Brief meinesein Freundes! Herr M ⸗„ hat endlichö den neuen Pflug verſucht, und er iſt unge-des„mein mit dem Verſuche zu frieden. Er hatuͤg⸗„vom Winter ⸗ und Sommerkorne anderthalbda Laſt mehr eingeſchnitten, er glaubt auch,cht as er ſtaͤrkeres Stroh und beſſer Futter alsdort ſonſt haben werde. Ach wie ſthalt er aufiche mich, das ich, als ſein naͤchſter Nachbar,hen„hoch ſo eigenſinnig ſeien, und ſeinem Bei-
piele nicht folgen wolte. Ich geſtehe es,ich ward ſtuzig: drei Tage lang gieng ichg Gg 2 ii